Besuch der Emmaburg

Ein Rückblick von Susanne Wirtz:

Nachdem wir durch Märchengeschichten und Märchenlieder in unserer Phantasie schon längst in eine phantastische Märchenwelt eingetaucht waren, fuhren wir am
29. Mai 2007 zu einer richtigen, echten Märchenburg, der Emma-Burg!

Nachdem wir mit dem Bus die Straße verlassen hatten und in einen Waldweg einbogen, ließ und der Busfahrer in diesen märchenhaften Wald vor einer kleinen Brücke aussteigen und wir wanderten in Richtung Emma-Burg. Nachdem wir an Wiesen mit Schafen und kleinen Ziegen vorbeispazierten, sahen wir schon bald die Märchenburg auf einem kleinen Hügel auftauchen. Als wir durch das Burgtor traten, kam es uns allen so vor, als wären wir nun selbst in einem Märchen. In der Burg kamen wir durch ein schmales Treppenhaus zunächst in einem richtigen Rittersaal. An den Wänden hingen Ritterwappen und auf den großen Holztischen standen überall Kerzen, denn Licht aus Glühbirnen gibt es ja in Märchenburgen nicht. Nach dem gemütlichen Frühstück im Rittersaal kam uns eine Frau in märchenhaften Gewändern gekleidet abholen und führte uns eine kleine, alte Holztreppe bis zum Dachboden hinauf. Überall standen Kerzen und Spinnweben hingen in den Ecken. Auf dem Dachboden angekommen, kamen wir aus dem Staunen gar nicht mehr hinaus. Überall standen Märchenfiguren, die bestimmte Szenen aus ganz vielen unterschiedlichen Märchen darstellten. So entdeckten wir schnell den Froschkönig und die Prinzessin mit der goldenen Kugel, Hänsel und Gretel und die böse Hexe, die aus dem Lebkuchenhaus schaute und Schneewittchen mit den sieben Zwergen. Auch das tapfere Schneiderlein und den gestiefelten Kater haben wir in einer Nische des märchenhaften Dachbodens gefunden. Es waren noch viele Märchenszenen zu erspähen, dass wir ganz gebannt den Geschichten lauschten, die uns die märchenhafte Dame erzählte. Nachdem wir wieder zurück in den Rittersaal gelangten, wurde uns noch zum Abschluss ein schönes, für uns alle noch unbekanntes Märchen vorgelesen.
Ganz beeindruckt von den vielen erlebten, phantastischen Dingen, gingen wir nun wieder durch den Hof zurück in den Märchenwald. Nachdem wir die kleine Brücke überquerten, kamen wir zum Bus, der uns zurück aus der schönen Märchenwelt in den Kindergarten brachte.