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Ein Rückblick von Susanne Wirtz: Nachdem wir durch Märchengeschichten und Märchenlieder in
unserer Phantasie schon längst in eine phantastische Märchenwelt eingetaucht
waren, fuhren wir am Nachdem wir mit dem Bus die Straße verlassen hatten und in
einen Waldweg einbogen, ließ und der Busfahrer in diesen märchenhaften Wald vor
einer kleinen Brücke aussteigen und wir wanderten in Richtung Emma-Burg.
Nachdem wir an Wiesen mit Schafen und kleinen Ziegen vorbeispazierten, sahen
wir schon bald die Märchenburg auf einem kleinen Hügel auftauchen. Als wir
durch das Burgtor traten, kam es uns allen so vor, als wären wir nun selbst in
einem Märchen. In der Burg kamen wir durch ein schmales Treppenhaus zunächst in
einem richtigen Rittersaal. An den Wänden hingen Ritterwappen und auf den
großen Holztischen standen überall Kerzen, denn Licht aus Glühbirnen gibt es ja
in Märchenburgen nicht. Nach dem gemütlichen Frühstück im Rittersaal kam uns
eine Frau in märchenhaften Gewändern gekleidet abholen und führte uns eine
kleine, alte Holztreppe bis zum Dachboden hinauf. Überall standen Kerzen und
Spinnweben hingen in den Ecken. Auf dem Dachboden angekommen, kamen wir aus dem
Staunen gar nicht mehr hinaus. Überall standen Märchenfiguren, die bestimmte
Szenen aus ganz vielen unterschiedlichen Märchen darstellten. So entdeckten wir
schnell den Froschkönig und die Prinzessin mit der goldenen Kugel, Hänsel und
Gretel und die böse Hexe, die aus dem Lebkuchenhaus schaute und Schneewittchen
mit den sieben Zwergen. Auch das tapfere Schneiderlein und den gestiefelten
Kater haben wir in einer Nische des märchenhaften Dachbodens gefunden. Es waren
noch viele Märchenszenen zu erspähen, dass wir ganz gebannt den Geschichten
lauschten, die uns die märchenhafte Dame erzählte. Nachdem wir wieder zurück in
den Rittersaal gelangten, wurde uns noch zum Abschluss ein schönes, für uns
alle noch unbekanntes Märchen vorgelesen.
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